FAQ

Fragen zu Tintenpatronen

Es können fast alle Patronen befüllt werden. Wir befüllen hauptsächlich Tintenpatronen mit einem integrierten Druckkopf der Marken HP, Canon, Lexmark, Olivetti, Philips und Samsung. Zur Zeit bietet Lexmark wiederbefüllbare (gekennzeichnet durch ein großes "A" hinter der Patronennummer) und nicht wiederbefüllbare Patronen an. Bei neueren Patronen, die keine Elektronik verbaut haben, außer vielleicht einem Chip, der Marken Brother, Epson, Canon, HP und Lexmark lohnt sich oft keine Befüllung, weil wir diese Tintenpatronen günstig kompatibel im Angebot haben. Oft sind unsere kompatiblen Patronen sogar günstiger als eine Befüllung bei einem Mitbewerber.
Drucken Sie die Patrone nie vollständig leer. Der Druckkopf wird durch die Tinte gekühlt und kann bei einer komplett leergedruckten Patrone beschädigt werden. Für den Transport eignet sich am besten Papier (Zeitungspapier, Kückenrolle usw.) in das Sie die Patronen einwickeln können. Kleben Sie den Druckkopf an der Patrone niemals mit einem Klebeband ab. Der Kleber verstopft die Düsen und führt dazu, dass sich die Farben in der Farbpatrone vermischen. Die Farben können sich auch beim Einwickeln in Folie vermischen, was die Befüllung erschwert, weil die Schwämme der Patrone mehrmals gespült werden müssen.
Das hängt immer von der Patronenart und vom Zustand ab. Für frisch aus dem Drucker entnommene und ordnungsgemäß transportierte Patronen, benötigen wir ca. 10 Minuten. In dieser Zeit wird die Patrone entleert, maschinell befüllt, getestet und für den Transport verpackt. Die Zeit für das Befüllen von eingetrockneten, falsch transportierten oder zu selten benutzten Patronen kann zwischen 15 Minuten und mehreren Stunden liegen.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Patronen durchschnittlich 5 mal befüllt werden können. Es hängt natürlich vom Alter, Zustand und Patronentyp ab. Viele unserer Kunden haben Ihre Patronen auch schon öfter als 10 mal bei uns befüllen lassen, ohne eine Verschlechterung des Druckergebnisses festzustellen.
Der Füllstand wird bei den meisten Tintenpatronen in der Patrone abgespeichert und kann nach einer Füllung nicht mehr verändert werden. Sie können die Patrone trotzdem weiterverwenden und ohne voll funktionsfähiger Füllstandsanzeige drucken. Bei einigen Canon Geräten muss die Füllstandsanzeige, nach Aufforderung auf dem Bildschirm, durch längeres Drücken der Abbruchtaste deaktiviert werden. Bei älteren Druckern kann man den Füllstand durch Abkleben der Elektronik an der Patrone zurücksetzten, weil sich der Speicher im Drucker befindet und somit gelöscht wird.
Die häufigste Ursache ist ein eingetrockneter Druckkopf. Wenn Sie Ihren Drucker über eine längere Zeit nicht nutzen, kann der Druckkopf im Drucker oder in der Patrone (je nach Drucksystem) eintrocknen. Wir empfehlen mindestens alle 2 Wochen etwas auszudrucken oder den Drucker für einen Reinigungsdurchlauf einzuschalten. Eine weitere Ursache kann auch die nicht abgezogene Schutzlasche sein. Beim Single Ink System (getrennte Tintenbehälter ohne Druckkopf), befindet sich oft auf der Oberseite der Patrone eine Schutzlasche die die Luftöffnung verschließt. Wird dei Lasche nicht abgezogen, kann beim Drucken keine Luft nachströmen und es entsteht ein Unterdruck der verhindert, dass Tinte fließen kann. Patronen mit integriertem Druckkopf (meißtens nur 2 Patronen im Drucker), sind häufig mit einem Klebestreifen an der Unterseite der Patrone abgeklebt. Hier bitte nur den Klebestreifen und nicht die komplette Elektronik abreißen! Wiederbefüllte Patronen werden manchmal durch eine Halterung geschützt und haben keinen Klebestreifen. Sollte Ihr Druckkopf tatsächlich eingetrocknet sein, können Sie ihn bei uns reinigen lassen.
Sie haben auf jede bei uns durchgeführte Befüllung 1 Jahr Garantie. Nach jeder Befüllung wird ein Garantieaufkleber mit dem Befülldatum an die Seite der Patrone angebracht. Falls Sie mit dem Druckergebnis nicht zufrieden sind, oder der Drucker durch einen Defekt in der Patrone streikt, bekommen Sie eine Gutschrift in Höhe von der noch in der Patrone verbliebenen Tinte. Der Garantieanspruch erlischt, sobald Sie den Garantieaufkleber entfernen oder ersichtlich ist, dass die Patrone zwischendurch woanders befüllt wurde.
Die gesetzliche 2 jährige Gewährleistungsfrist des Verkäufers hängt nicht von der verwendeten Druckertinte ab. Innerhalb der ersten sechs Monate liegt die Beweislast beim Verkäufer. Er muss bei einer Reklamation beweisen, dass Mängel am Drucker von der eingesetzten Tinte verursacht wurden und es sich nicht um einen Herstellungsfehler handelt. Erst danach muss der Käufer selbst die Beweise liefern. Auch auf die Garantie des Druckerherstellers hat die Tintenmarke keinen Einfluss. Der Druckeranbieter Hewlett-Packard schreibt das sogar in seine Garantiebedingungen: „Bei HP-Druckerprodukten wirkt sich die Verwendung einer nicht von HP hergestellten bzw. einer nachgefüllten Patrone nicht auf die Garantie für den Kunden aus.“ Einen ausführlichen Bericht dazu hat Stiftung Warentest im Jahr 2007 veröffentlicht. http://www.test.de/themen/computer-telefon/meldung/Drucken-mit-Billigtinte-Ohne-Gewaehr-1504607-2504607/

Fragen zu Tonerkartuschen

Refill Toner sind wiederbefüllte Kartuschen, bei denen die Verschleißteile, wie z.B. Trommel, bei der Befüllung nicht erneuert werden. Die Verschleißteile wurden vor der Füllung schon einen ganzen Druckzyklus verwendet und können nach der Füllung zu schlechteren Druckergebnissen führen. Die qualitativ besseren Produkte sind rebuilt Toner.
Rebuilt Toner sind aufgearbeitete Tonerkartuschen, bei denen alle Verschleißteile, inkl. Trommel (soweit in der Kartusche vorhanden) durch Neuteile ersetzt sind. Wiederaufbereitete Kartuschen haben eine sehr gute Qualität und kosten weniger als Originalkartuschen.